Magische Nacht



Erzählung nach einer wahren Begebenheit

Alles begann damit, dass sich Elke und Barbara zum Frühstücken trafen. Bei dieser Gelegenheit wurden alle wichtigen und unwichtigen Dinge des Lebens besprochen. Heute hatte Elke allerdings eine Neuigkeit zu erzählen. Endlich war es soweit, ihr Scheidungstermin stand fest. Nach vielen Jahren des Hin und Her gab es jetzt kein zurück mehr. Elke war total glücklich, endlich dieses unerfreuliche Kapitel ihres Lebens abschliessen zu können.
Um zu verdeutlichen, dass für sie ein ganz neuer Lebensabschnitt begann, wollte Elke mit ihren engsten Freunden ein Verbrennungsritual durchführen.
Also fragte sie Barbara ob sie nicht einen Ort kennen würde, an dem so ein Ritual abgehalten werden konnte.
Barbara kannte tatsächlich eine Stelle und Elke strahlte, als sie ihr den Ort nannte und beschrieb. 
Als Barbara wieder zu Hause war, erzählte sie ihrer Nachbarin Sabine davon , und das Elke den Wunsch geäußert hat, sie möchte doch auch dabei sein. Sabine war fasziniert von der Geschichte und fand die Idee einfach toll. Es fand sich viel Gesprächsstoff für die beiden Frauen und es wurde überlegt wie so eine Vetrbrennung gestaltet werden könnte.

Doch es kam alles ganz anders.
Eine Woche bevor das Treffen stattfinden sollte, rief Elke bei Barbara an um ihr mitzuteilen, dass sie das Ritual nicht durchführen würde. All die Personen die Elke dabei haben wollte, konnten an dem besagten Tag nicht teilnehmen.
Als Sabine davon erfuhr, war sie etwas enttäuscht. Doch dann fragte sie plötzlich, ob die Verbrennung vielleicht doch stattfinden könnte. Sie hatte ihren Freundinnen Sabrina und Simone davon erzählt und die waren von der Idee ebenfalls begeistert. Kurzum wurde beschlossen, die vier Frauen wollten selber ein Verbrennungsritual gestalten.

Endlich war es soweit. Der besagte Tag war da.  Kurz vor Mitternacht, trafen sich die vier Frauen bei Sabine zu Hause. Aufgeregt wurde alles zusammengetragen und gepackt. Jeder hatte etwas mitgebracht.  Barbara hatte ihren Engelkerzenständer mit einer weissen Kerze und ihre Engelkarten dabei. Sabrina hatte ihre Göttinnenkarten und einige Utensilien zum verbrennen dabei. Sabine packte ihre Feenkarten ein und ein Kleid, das sie ebenfalls verbrennen wollte.  Simone hatte für den Abend Baguettebrot und Wein eingepackt und war bereit, die frauen zu dem Ort zu fahren..  Barbara wies Simone den Weg. Der Platz lag ca. 10 km vom Wohnort der Frauen entfernt mitten im Wald.

Die Nacht zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Sie war sternenklar und windstill. Für die Jahreszeit war es auch ungewöhnlich warm .Mutig machten sich die vier Frauen auf und schritten in den dunklen Wald hinein. Barbara ging mit der Taschenlampe vorraus und leuchtete den Weg aus. Allen war etwas unheimlich zumute, doch niemand gab es zu. Tapfer schritten sie weiter. Plötzlich wurde der Schein der Taschenlampe immer schwächer.  Die vorstellung mitten im dunklen Wald ohne Licht zu sein, jagte Sabine und den anderen eine Gänsehaut über den Rücken. "Wir sind gleich da," sagte Barbara zur Beruhigung. Und tatsächlich. Auf einmal öffnete sich der dunkle, schmale Waldweg zu einer kleinen Lichtung.





Datenschutzerklärung
Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!