Willkommen in der Feenzauberwelt             

 

 Lasst euch entführen in eine bunte Welt voller Geheimnisse und der Fantasie.

 

                       

 

 

 

Feenwelt...
                                                                                

 

 

Wie ein schillender Regenbogen am Himmelszelt,

 

leuchten die kleinen Flügeln der Feen in ihrer Zauberwelt.

 

In einer Tulpenblüte, dem Wiegenbettchen, geboren,

 

sind sie behütet und beschützt, bis das Blütenblatt geht verloren.

 

Der Kinderwelt entwachsen, erheben sie sich in die Lüfte,

 

genießen die neue Welt, mit all ihren schönen Düften.

 

Liebliche Melodien hört man sie singen,             

 

Maiglöckchen lassen ihre zarten Glockentöne dazu erklingen.

 

Mit der Zauberkraft zur Feenweihe versehen,

 

lassen sie nur Gutes auf unserer Erde geschehen.

 

                                               (c)by Barbara Kemper

 

               

 

 

 

Abenteuer im Zauberwald

 

Hallo, ich bin Mo, ein kleiner Waldkobold. Mit den beiden Feen, Lila und Leila lebe ich in unserem wunderschönen Zauberwald . Wir erleben zusammen die tollsten Abenteuer. Da unser Wald ein Zauberwald ist, könnt ihr euch ja wohl denken, dass hier Sachen geschehen, die auch mit der Zauberkraft zu tun haben.


 

Das erste Abenteuer, von dem ich euch erzählen möchte, ist die Geschichte von meinem Schwert.

 

             

 

Es war an einem wunderschönen Sommertag. Ich wollte einmal wieder richtig lange durch unseren Zauberwald streifen. Dabei kann man sehr viel entdecken.Manchmal, mit ein wenig Glück, findet sich sogar ein Schatz an solchen Tagen.

 

Schnell lief ich durch das hohe Gras am Wegesrand. Hier muß ich immer sehr vorsichtig sein. Es gibt auch Menschen in unserem Wald. Sie dürfen uns nicht entdecken, denn sonst ginge die Zauberkraft des Waldes verloren.

 

Ganz vorsichtig schaute ich durch die Grashalme, und als ich niemanden entdecken konnte,überquerte ich blitzschnell den Waldweg. Auf der anderen Seite befand sich ein kleiner Bach. Er schlängelte sich in lustigen Kurven an den Büschen und Bäumen im Wald vorbei. Das Wasser plätscherte sein fröhliches Gluckserlied, während es im Bachlauf dahinfloss.Hier am Ufer des Baches wollte ich nach echten Edelsteinen suchen. Oft haben Lila und Leila mir schon dabei geholfen. Doch heute sollten sie nicht dabei sein, denn bald ist das Feenfest in unserem Zauberwald. Und für dieses Fest wollte ich zwei wunderschöne Edelsteine für meine Freundinnen suchen, und sie ihnen zum Fest schenken. 

 

Aber heute hatte ich kein Glück bei meiner Suche.  Betrübt machte ich mich nach einiger Zeit wieder auf den Rückweg. Was würden meine Freundinnen wohl sagen, wenn ich am Festtag kein Geschenk für sie hätte? Vor lauter grübeln achtete ich dabei nicht auf den Weg. Auf einmal stolperte ich über einen Steinbrocken , der im Gras versteckt war. Kopfüber fiel ich in eine tiefe Mulde, die sich direkt neben dem Stein befand. Ärgerlich wollte ich wieder herraussteigen und suchte etwas an dem ich mich festhalten konnte, um hinauf zu klettern.

 

Meine Finger tasteten den Rand ab, und auf einmal spürte ich etwas sehr festes. Es fühlte sich glatt und hart wie ein Stein an. Mit beiden Händen hielt ich mich an dem Teil fest und wollte mich daran hochziehen. Doch gerade als ich glaubte, jetzt bin ich oben, da löste sich der Gegenstand aus dem Erdboden und ich fiel  wieder in die Mulde zurück. Erstaunt betrachtete ich das verschmutzte Etwas in meinen Händen.Vorsichtig wischte ich mit meinen Ärmeln den Schmutz ab und staunend hielt ich ein glänzendes  und funkelndes Schwert in den Händen. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Immer wieder betrachtete ich es und tastete das edle Metall vorsichtig mit den Fingern ab. Es gab keinen Zweifel. Dies war ein Zauberschwert. In unserer Welt bekommen nicht alle Kobolde ein Schwert. Die Natur lässt diese Zauberschwerter  nur dann zur Erde herauf, wenn unserem Wald eine Gefahr drohte. 

 

Mir wurde ganz mulmig.Einerseits wollte ich vor Freude und Stolz über dieses Schwert fast zerspringen. Auf der anderen Seite wurde mir klar, ich, Mo der kleine Waldkobold, bin vom Schicksal ausgesucht worden, gegen diese Gefahr anzutreten und sie zu bekämpfen. 

 

                 

 
 

So schnell mich meine kleinen Füße trugen, rannte ich mit dem Schwert nach Hause. Mein Herz klopfte mir vor Aufregung bis in den Hals. Verzweifelt suchte ich Lila und Leila. Wo steckten sie nur? Immer wenn man sie mal brauchte, waren sie nicht da. 

 

Nachdem ich alle Nischen und Verstecke abgesucht hatte, lief ich schnell zum großen Burgtor unserer Burg. Hier mußten die beiden Feen zu finden sein. Denn dieses war ihr Lieblingsplatz. Stundenlang konnten sie von hier aus alle Geschehnisse beobachten. Sie begutachteten die Menschen, wenn sie in Scharen unsere Burg betraten um sich ein großes Schauspiel anzusehen.Im Sommer wurde hier für die Menschen und von den Menschen Theater gespielt. Sie nennen es Freilichtbühne. Die Burg ist schon sehr alt, und leider auch in einem bedauernswerten Zustand. Viele Mauern wurden im Laufe der Jahrhunderte zerstört. Für die  Feen und Waldgnome in diesem Land ist es allerdings der ideale Lebensraum. Es gibt für uns viele Möglichkeiten innerhalb der Burg zu wohnen.Wenn die Menschen da waren, sahen wir ihnen aus sicheren Verstecken heimlich zu. 

 

Endlich sah ich Lila und Leila. Sie saßen auf einer Mauerkante am Tor und waren so vertieft in ihre Gespräche, dass sie meine Rufe erst gar nicht wahrnahmen. Als sie mich endlich sahen und ich ihnen heftig zuwinkte, erhoben sie sich in die Lüfte und schwebten langsam zu mir herunter. "Hallo Mo, was hast du denn da in der Hand?"rief Leila neugierig und begann sofort damit, das Schwert näher zu betrachten. "Ach, das ist eine lange Geschichte," sagte ich zu den beiden. "Doch ihr müßt mir jetzt helfen. Ich glaube nicht, dass ich diese Aufgabe alleine bewältigen kann. ". 

 

Schnell erzählte ich meinen Freundinnen, was geschehen war. Lila und Leila wurden ganz ruhig , während ich ihnen alles berichtete. Mit staunenden Augen und offenem Mund hörten sie mir zu. "Mo, du bist unser bester Freund, natürlich helfen wir dir. "Beide Feen waren sich sofort einig. Ich war froh, auf meine Freundinnen zählen zu können. 

 

Denn was jetzt kam, erforderte sehr viel Mut. Um zu erfahren, wo die Gefahr für unseren Zauberwald tatsächlich lag, mußte ich mich auf den Weg zur Hexe Warunke machen. Sie lebte ganz tief in den Wäldern. Kaum jemand traute sich zu ihr. Denn der Weg war lang und gefährlich. Warunke lebte dort in einer tiefen Höhle.Niemand wusste, wie alt sie wirklich war, aber es mussten schon einige hundert Jahre sein. Ihre Zauberkraft war weit im Land bekannt und auch gefürchtet. Denn wer sich ihren Zorn zuzog, den konnte sie gnadenlos bestrafen. 

 

               

In aller Frühe brachen wir drei Freunde auf und machten uns auf den Weg, die Hexe Warunke zu suchen. Die anderen Burgbewohner schliefen noch, und der Morgennebel hüllte die Burg in seinen weißen Schleier ein.

Zielstrebig liefen wir den schmalen Pfad neben dem alten Gemäuer entlang. Er führte uns direkt zum großen, dunklen Wald. Noch nie haben wir es gewagt ihn zu betreten. In ihm sollen viele böse Geister ihr Unwesen treiben.

Jetzt standen wir zu dritt am Ende des Sandweges und schauten uns fragend an. Keiner mochte den ersten Schritt in den Wald gehen. Ich holte tief Luft, nahm mein Schwert fest in die Hand und sagte zu den beiden Feenmädchen:  "Kommt lasst uns gehen, das Schwert wird uns beschützen."

Mutig schritt ich vor Leila und Lila in den Wald hinein. Die beiden Feenmädchen nahmen sich an die Hand und folgten mir.  Auf einmal war es wieder Dunkel um uns herum. Die aufgehende Sonne hatte noch nicht die Kraft, mit ihren Sonnenstrahlen in den Wald einzudringen. Plötzlich fing das Schwert in meiner Hand an zu leuchten und sein Lichtstrahl wies uns drei Burgbewohnern den Weg. Erleichtert gingen wir weiter. Wir hatten mit einem mal das Gefühl, mein Schwert spendet nicht nur Licht, sondern gibt uns eigenartiger Weise auch Kraft und Mut.

 

 

 

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